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Kultur und Kunst (Auswahl)
Li Shalima – Labyrinth-Malerei
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Ausstellung im
frauen museum wiesbaden – noch bis 01.06.2006. Die Berliner Künstlerin Li Shalima ist 1997 auf das Labyrinth gestossen. Seither arbeitet sie vorwiegend mit diesem Motiv, in Ölbildern und Modellen. In dieser Ausstellung zeigt die Künstlerin Ergebnisse der grafischen und malerischen Auseinandersetzung – besser gesagt: In-einandersetzung – mit dem Ursymbol Labyrinth; denn sie bezeichnet ihre Arbeit als ein «Insichgehen». Das Ergebnis sind Bilder von grosser Farbintensität, ausgewogener Komposition und eines wohlüberlegten Formenverhältnisses innerhalb des Symbols. Sie begleitet ihre Labyrinth-Darstellungen auch mit Aphorismen der Lebensweisheit und spirituellen Lebenshaltung.



Ausserdem legte Li Shalima begehbare Labyrinthe an – so mit Sägespänen gestreut im Schöneberger Park in Berlin oder in ein Maisfeld von 5’000 m2 geschnitten bei Schöbendorf / Brandenburg. «Das war meine schönste Erfahrung: Ich sah immer nur ein Stück des Weges: eine Kurve, einen Teil des Lebens, vielleicht den nächsten Tag. Es kommt immer wieder eine Kurve und ich weiss nicht, wohin mein Weg führt. Ich sehe die Welt immer in Sequenzen und immer von einer anderen Seite. Wer die Wendungen nicht scheut, findet Orientierung und Halt im Labyrinth.»








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