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Frauen-Projekt-Labyrinth Ostfildern-Nellingen
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Vor mehr als zwölf Jahren haben sechs Frauen aus der Region Ostfildern-Nellingen
die Idee eines Pflanzenlabyrinths aufgenommen, angeregt durch die von Zürich
ausgehende Labyrinthbewegung im deutschsprachigen Raum. Es gelang ihnen, einen
geeigneten Labyrinthplatz zu finden, anzulegen, zu pflegen. Weitere Leute konnten
Beetstücke für eine Pflanz-Saison in Patenschaft übernehmen und
besorgen. Öffentliche Pflegeeinsätze luden immer mal wieder zur
unverbindlichen Mitarbeit ein. Die Labyrinth-Projekt-Frauen haben ein vielfältiges
Angebot an Erfahrungen und Festen gestaltet; sie organisierten auch informative
Veranstaltungen zum Thema Labyrinth, welche auf grosses öffentliches Interesse
stiessen (u.a. Seminare mit Nigel Pennick, GB und Rosmarie Schmid, Zürich / Schweiz).
Veränderung gehört zum Leben. Ein Acker, ein Garten, ein Labyrinth verändert sich im Lauf des Jahres – davon geben die Jahreszeiten-Fotografien des Labyrinths im Klosterhof Ostfildern-Nellingen hier rechts einen guten Eindruck. Während zwölf Jahren war eine Gruppe von Labyrinth-Frauen dafür verantwortlich, dass dieser Labyrinthgarten im Lauf der Jahreszeiten grünte, blühte und verblühte – aber nicht verwilderte noch verschwand.
Zwölf Jahre sind eine lange Zeit!
Ute Lenz, Margret Rebenschütz, Gilla Weissenberger, Marieluise Zimmermann, Silke Bielefeld waren für das Kräuter- und Blumenlabyrinth im Klosterhof von Ostfildern-Nellingen zuständig, und auch Maria Diehl, Dagmar Bracki und Emi Speidel gehörten zeitweise dazu. Nun wollten sie die Aufgabe in andere Hände legen. Sie sind weiterhin erreichbar über <labyrinth.ostfildern@web.de>. (Auf Bestellung: Dokumentation “Das Nellinger Kräuter- und Blumenlabrinth” zu € 10.— zuzügl. Porto).
Tatsächlich liessen sich im Laufe des letzten Sommers (2004) fünf Frauen finden, die neu in die Arbeit einstiegen und nun auch die Planung für 2005 an die Hand genommen haben:
Andrea Fröschle, Dorothea Kienle, Carmen Kübler, Susanne Vogelmann und Ingrid Wiesler. Ihre Kontaktadresse lautet: <frauen.labyrinth.ostfildern@web.de>.
Sind die Namen wichtig?
Weil es nicht selbstverständlich ist, dass ein Labyrinthplatz den Ermüdungsprozess der Betreuerinnen überlebt, sondern eine neue Generation die Obhut übernimmt, sollen diese Frauen (oder auch Männer) mit Namen genannt werden. Damit tritt ihr Einsatz aus der Anonymität heraus und wird gewürdigt. Sie leisten damit eine gesellschaftlich wertvolle Arbeit – ohne Lohn und ohne Vertrag – aber mit beispielhafter Zuverlässigkeit und Hingabe. Ihre Arbeit unterscheidet sich grundsätzlich von der Pflege von Pärken und Anlagen durch Angestellte der öffentlichen Hand. Durch die Begegnung mit zufälligen oder regelmässigen Besuchern und Besucherinnen ist ein Stück gesellschaftlichen Lebens damit verbunden.
Angaben zum Kräuter- und Blumenlabyrinth Ostfildern-Nellingen
Jahreszeitliche Treffen: Lichtmess, Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, Walpurgis, Mittsommer, Kräuterfest, Herbst-Tagundnachtgleiche, Wintersonnwende.
Termine: Veröffentlichung in der Stadtrundschau der Stadt Ostfildern oder auf Anfrage.
Kontaktadresse: <frauen.labyrinth.ostfildern@web.de> (Ingrid Wiesler).
Weitere Angaben befinden sich aufwww.begehbare-labyrinthe.de/nellinge.htm .




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