Kultur und Kunst

Kultur und Kunst

Das Labyrinth im kulturellen Kontext

: XXXV : CAERDROIA 35

Jubiläumsausgabe zum 25. Geburtstag der englischen Zeitschrift
«CAERDROIA – The Journal of Mazes and Labyrinths».

HerausgeberIn: Jeff Saward / Kimberly Lowelle Saward.

25 Jahre CAERDROIA – Ein Meilenstein der weltweiten Labyrinthbewegung.

«Als ich vor 25 Jahren die erste Ausgabe von CAERDROIA herausgab, sollte es ein einfaches Informationsblatt sein, um eine kleine Gruppe von Enthusiasten in Sachen Labyrinthen und Irrgärten in Grossbritannien miteinander zu verbinden: 3 zusammengeheftete Blätter, 30 mal kopiert – so begrenzt war das Interesse vor 25 Jahren.»

So beginnt der Autor und begnadetste Photograph der internationalen Labyrinthbewegung Jeff Saward das Editorial von CAERDROIA 35.

In die Zeit um 1980 fielen die ersten Anfänge neuer Anlagen von Mazes, also Irrgärten, in Parks und Feldern. Seither ist eine grosse Vielfalt von traditionellen und radikal neuen Formen von Irrgärten über Europa und Amerika verstreut entstanden – Jeff Saward prägt dafür den hübschen Ausdruck «a veritable maze craze». Die Entstehung neuer Labyrinthplätze dagegen trat erst in den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts in Erscheinung mit einer stürmischen Renaissance in den Kirchen Amerikas und Europas und in der Folge auch in Südafrika, Australien, Neuseeland. Aus den paar Labyrinthen, die vor 25 Jahren angelegt wurden, sind schätzungsweise mehr als 10’000 geworden, erst vorwiegend als Kopien mittelalterlicher Formen (v.a. Chartres mit seinen Serpentinen), aber in den letzten zehn Jahren haben sie sich aus den Fesseln der klassischen Labyrinthdefinition befreit und sind zu faszinierenden neuen Formen gelangt.

Soweit Jeff Saward auf der ersten Seite des Editorials von No. 35. Die Jubiläumsausgabe kommt so bescheiden daher wie immer – nur vielleicht etwas dicker: 70 kleine A5-Seiten, den Deckel eingeschlossen, ausschliesslich kleine schwarz-weiss Fotos und Zeichnungen, aber ein Dutzend Themen mit weitem Spektrum, neben Beiträgen von bekannten Autoren wie Adrian Fisher, und dem Dänen Jørgen Thordrup auch Artikel über die Labyrinthbewegung in der Schweiz (Susanne Kramer-Friedrich), Deutschland und Österreich (Ilse Seifried), sowie eine interessante Arbeit über die Grundzüge der Labyrinthformen von Andreas Frei, Pratteln (Schweiz), die auch deutsch zu finden ist auf seiner Website www.labyrinth-muster.ch.

Wie immer: CAERDROIA has the latest news!

Wir schliessen diesen kurzen Bericht über die Jubiläumsnummer in Englisch und rufen über den Kanal:
Congratulations and Thanks, Jeff and Kimberly, for 25 years of Labyrinth Research and Publication! The Revival of Mazes and Labyrinths would not be what it is without you: A true story of great addiction and immense work – steadiness and genius.
Our very best wishes to both of you – and be sure: We are looking forward to many more editions of CAERDROIA to come!

Die Website www.labyrinthos.net gibt Aufschluss über den vollständigen Inhalt von CAERDROIA 35 und die Bestellmodalitäten.