Internationale Labyrinthkongresse
Rückblick auf den 2. Internationalen Labyrinth Kongress 2003 (Zürich)
Donnerstag – ankommen
- ↓ Ankommen aus allen Himmelsrichtungen
- ↓ Begrüssung durch Ursula Knecht
- ↓ Begrüssungsapéro
- ↓ Musik mit Franziska Gohl, Karin Beck und Matthias Gerber
- ↓ Anfangsworte zum Beginn, vorgetragen von Rosmarie Schmid
Ankommen aus allen Himmelsrichtungen
Im Laufe des Nachmittags strömten immer mehr Frauen und Männer auf den Labyrinthplatz. Sie kamen mit der Bahn, dem Auto, dem Flugzeug, dem Fahrrad, zu Fuss. Es gab ein Hallo, ein herzliches Umarmen, vertraute und fremde Gesichter.
Sie wurden empfangen von Ursina Vogt und Maria Fritschy.
Begrüssung durch Ursula Knecht (gekürzt)
(…)
“Wir alle hier sind Labyrinthgängerinnen und -gänger und natürlich Labyrinthgeniesserinnen. Es gibt unter euch Labyrinthbauerinnen, die einmal da und einmal dort Labyrinthe bauen. Es gibt Labyrinthkünstlerinnen und Labyrinthkünstler unter uns. Es gibt Labyrinthpädagogen und Labyrinththerapeutinnen, Labyrinthtänzerinnen, Labyrinthphilosophinnen, Labyrinthgärtnerinnen.
Wenn ich uns beschreiben müsste, würde ich sagen: Wir sind vermutlich Labyrinthbewohnerinnen.
Darum war uns wichtig, euch im 13. Jahr des Bestehens dieses Labyrinthplatzes hierhin in unseren Labyrinth-Raum einzuladen.
Denn als Rosmarie Schmid und Susanne Kramer von der
Das ist einer der Gründe, warum wir heute hier zusammengekommen sind.
Wir Labyrinthbewohnerinnen beschreiben unsere Arbeit manchmal als öffentlichen Haushalt. Und wie in jedem perfekten Haushalt kann einmal etwas schief gehen: die Katze stösst die teure Vase um, die Milch läuft über auf dem Herd weil das Kind schreit, die Nachbarin klingelt im ungünstigsten Moment…
Wir bitten euch, mögliche Missgeschicke in unserem Haushalt mit Humor und Gelassenheit zu ertragen und wenn es euch nötig scheint, selber ein wenig Hand anzulegen…
Wir muten euch – und uns – mit dieser Kongressform einiges zu.
Wir werden viel unterwegs sein:
- Hier an diesem Ort im Zeughaushof zwischen Innen- und Aussenräumen;
- Morgen auf den Labyrinthreisen;
- Immer wieder zwischen den Schlafplätzen und dem Kongressort.
Wir denken, dass dieses Unterwegssein labyrinthisch ist. «Der Weg ist das Ziel» klingt zwar schon fast abgedroschen, weil so oft zitiert. Trotzdem: das Labyrinth löst diesen Satz ein. Und der Weg will gegangen sein, mit allen Windungen.
Ich wünsche mir und uns allen auf den Wegen, die wir in diesen Tagen gemeinsam oder auch alleine gehen viele spannende bereichernde Begegnungen, Einsichten, Aus- und Einblicke. Und ich wünsche mir und euch Vertrauen und Freiheit im Austausch miteinander.”
(…)
Begrüssungsapéro
Musik mit Franziska Gohl, Karin Beck und Matthias Gerber
Anfangsworte zum Beginn, vorgetragen von Rosmarie Schmid
Was uns Zürcher Frauen den Mut gab, zum Kongress einzuladen:
-
Es gibt für uns keinen bessern Ort als den Pionierplatz im Zeughaushof von Zürich.
[ Grundvertrauen aus Erfahrungen, schwieriges Quartier, keine Ideologien, Begegnungsort für unterschiedlichste Menschen, Erfolge ] -
Es gibt für uns keine bessere Zeit als jetzt.
[ nach 13 Jahren Labyrinth in der Öffentlichkeit, uns Zeit nehmen zum gemeinsamen Reflektieren und kritischen Besinnen ] -
Es gibt für uns keine bessere Zuständigkeit.
[ im Austausch mit andern Initiantinnen und Initianten oder Labyrinth Interessierten, geben und nehmen, nehmen und geben ]





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