Internationale Labyrinthkongresse
Rückblick auf den 3. Internationalen Labyrinth Kongress 2005 (Wetzlar)
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Ein Mosaik persönlicher Eindrücke
Für die Website labyrinth-international.org hat Regula Farner Rachdi,
Labyrinthhüterin auf dem Labyrinthplatz im Zeughaushof Zürich, eine Reihe von
Kurzinterviews mit Teilnehmenden aufgenommen und sie auch fotografiert – ein
buntes, authentisches Stimmungsbild.
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Sigrid Kirdorf, Wetzlar (im Leitungsteam)
Die Spannung ist gefallen. Es wird gut. Es gefällt den Menschen, die gekommen
sind. Das Wetter ist trotz allem so, wie wir’s brauchen oder kriegen. Es ist so
üppig. Was wir uns gewünscht haben, passiert. Es passiert – ich bin
mitten drin.
8. Juli 2005

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Anna Vobruba, Wien
Der Workshop “Labyrinth & Psychotherapie” half mir, mich mit meinen
Umwegen zu versöhnen. Alles ist sehr schön hier; ich bin angeregt und
entspannt. Das Labyrinth wird sich in mir weiter bewegen!
8. Juli 2005

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Susanne Vogelmann, Stuttgart
Ich bin in jeder Lage in der richtigen Lage: EGAL ---- LAGE (Palindrom: ein Wort
– von vorn nach hinten und von hinten nach vorn zu lesen).
8. Juli 2005

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Helga Finsterle, München
Meine Vision ist es, im Chiemgau möglichst viele Labyrinthe zu realisieren. Bis
jetzt sind es drei; und fünf sind angeregt. Es ist einfach labyrinthisch; eine
ganz grosse Überraschung.
8. Juli 2005

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Marion Breiter; Wien
Ich bin froh, dass ich gekommen bin. Das Labyrinth ist ein virtueller Begegnungsort in
meinem Herzen geworden. So etwas wie ein Internetforum.
8. Juli 2005

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Elisabeth Hauth
Es bewegt und berührt mich immer wieder, wie vielfältig Frauen und
Männer mit Labyrinth umgehen. Die Vorbereitung mit den Wetzlarer Frauen war
eigen-sinnig, eigen-willig, sehr spontan und impulsiv. Ich habe das Bild des
Kaleidoskops vor mir. Es sind die gleichen Steine anders angelgt – und sofort
ergibt sich ein neues Bild, neu interpretierbar. Einige „Traumbilder“ zum
Labyrinth haben sich mit dem konkreten Leben verbunden. Dafür bin ich sehr
dankbar.
9. Juli 2005

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Lydia Urban, Wetzlar
Ich finde es beeindruckend, die Vielfalt zu sehen, wahrzunehmen und in die Fülle
einzutauchen. Mir ist der Labyrinthplatz nochmals ganz wichtig geworden; auf einer
tieferen Ebene. Wie schön der Platz ist!
9. Juli 2005

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Wolf Patton, Hamburg
Der stärkste Eindruck ist die Fülle an vielen einzelnen, warmherzigen
Begegnungen vor allem auch mit den Schweizer Frauen und Männern und den Wetzlarer
Gastgeberinnen und Gastgebern und die Offenheit, die mir als Mann hier entgegen
gebracht wurde. Ich gehe von Wetzlar weg, gestärkt auch für meine eigenen
Aktivitäten.
10. Juli 2005

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Salomé Stauffer, Zürich
Es war für mich der erste Labyrinthkongress. Es ist sehr intensiv. Der Austausch
mit den anderen hat mir gut getan. Ich habe neue Dinge dazugelernt und konnte vieles
weitergeben. Es war zuviel, zu wenig Pausen für Entspannung, setzen lassen und
wieder Ruhe finden. Es war unheimlich gut organisiert und ein reibungsloser Ablauf.
10. Juli 2005

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Christel Wessels
Ich fühle mich hier in vielschichtigen Dimensionen bewegt.
10. Juli 2005

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Klaus Kirdorf, Wetzlar
Am wichtigsten war für mich, dass Wetzlar als Kongressstadt auserwählt
worden ist. Und ich war sicher, dass das gut wird. Ich habe mich mit den Workshops
nicht so angesprochen gefühlt. Ich war schon halb unterwegs, weil ich morgen auf
den Jakobsweg gehe. Ich war im Vorfeld aktiv; Versand; Anmeldungen usw. Es schwebt mir
vor, Labyrinthwandertage mit den Menschen vor Ort anzubieten, zum Beispiel in
Würzburg. Ich habe mir meinen Zuspruch für den Pilgerweg geholt auf dem
Kongress. Und ich habe mich gefreut, von Dir befragt zu werden.
10. Juli 2005

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Grania Leaping Rabbit, Wetzlar
Vom Kongress selber habe ich nicht viel mitbekommen; ich war Helferin. Dazu
gehörten alle Vorbereitungsarbeiten wie Bänke aufstellen, Zeltaufbau,
Betreuung der Bildhauerin und alles Leben um den Wohnwagen herum;
Nächtliches Hüten ------ die Lichter brennen ----- es wird still und die
Nachtgeister sind da ----- Ich habe Digeridoo gespielt und hatte das Gefühl, die
Geister freuten sich. Lichter anzünden -------- ausmachen ----- Sand hinein in
die Gläser füllen.
Es war eine harmonische Stimmung, hatte ich das Gefühl. Frauen lernen sich
kennen. Schöne Admosphäre. Ich schlafe oft da -----Heilerlebnisse ----- es
ist ein toller Ort. Was mich auch interessiert: Sport am Labyrinth. Springen ins
Labyrinth und Zeit messen. Volleyball nächste Woche.
10. Juli 2005

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Margit Baumgartner, Winterthur
Ich kannte nicht viele Frauen zum voraus. Aber ich bin mit einigen in guten Kontakt
gekommen. Auch als ich alleine ausserhalb gesessen bin, fühlte ich mich nicht
ausgeschlossen. Das Labyrinth hat eine Ausstrahlung. Ich habe neue Impulse bekommen
und spüre wieder stärker, dass ich unterwegs bin. Auch ganz wertvoll ist
für mich das Reisen zum Kongress mit den Labyrinthfrauen zusammen. Gemeinsam
unterwegs sein --- alleine unterwegs sein.
10. Juli 2005

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Zum Schluss: Regula Farner selbst, befragt und notiert von Rosmarie Schmid
Viele persönliche Begegnungen haben mich bestärkt und gefreut. Aber auch die
Impulse aus den Workshops oder zum Beispiel aus dem Vortrag der Sprachphilosophin
Chiara Zamboni, haben mich zu vielen Gedanken angeregt.
Was für mich so wichtig geworden ist: Das Anerkennen der Wurzeln. Woher komme
ich? Wo stehe ich? In welche Richtung gehe ich?
Wenn ich die Wurzeln meiner Herkunft, die Wurzeln eines Gedankens oder einer Handlung
bekanntgebe, so schliesse ich mich an die Vergangenheit an, mache etwas Neues, Eigenes
daraus und gebe es dann weiter in die Zukunft.
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