Berichte Labyrinth Euskirchen / Deutschland Uschi Claus
Auf dem Parkgelände vor dem Amtsgericht in Euskirchen, unweit vom Bahnhof, stehen uralte Bäume in einem weiten Rund. Es ist, als hätten sie seit langer Zeit gewartet auf das wundersam schöne, ökologisch gestaltete Labyrinth in ihrer Mitte. Für den "Schutz" im Innern des Labyrinths werden 7 überlebensgrosse Figuren der Künstlerin Gesa Krieg zu stehen kommen, welche den weiblichen Aspekten des Lebens zugedacht sind. An der Einweihung am 6.Mai 2007 konnten die beiden Skulpturen "Nähren" und "Tragen" bereits enthüllt werden. Die andern warten noch auf Spendegelder.Eine Besucherin von auswärts erinnert sich an diesen Festtag: "Das Wetter war traumhaft schön, sicherlich an die 100 Menschen waren anwesend, es war ein durch und durch professionelles, spirituelles Programm. Ich glaube, mich hat am meisten beeindruckt, wie sehr die offiziellen Vertreter der Stadt und des Landrates die Arbeit der Frauen gewürdigt und anerkannt haben." Ob der benachbarte Verkehrslärm die Konzentration auf dem Labyrinth stören wird? Das war beim Bau des Labyrinthes die wiederholte Frage. Die Initiantinnen haben sie an die Besucherinnen und Besucher weitergegeben. Die meistgehörte Antwort ist erstaunlich: "Die Autos? Im Labyrinth habe ich sie nicht mehr wahrgenommen." Diese Erkenntnis ist ein Beispiel für die gemeinsame Erfahrung, die das Labyrinth schenken kann. weitere Auskünfte:
Labyrinth Vert im Parc Trembley von Genf © Cornelia Jacomet
Am 5.Mai 2007 trafen sich Vertreterinnen der Labyrinthe von Zürich, Thalwil, Gimmialp und Wölflinswil bei strömendem Regen, um die Labyrinthfrauen von Genf bei der Gartenarbeit zu unterstützen. Die Erde war weich und Monika von der Meden konnte mit Vergnügen unsere Abfallhaufen zum städtischen Kompost fahren. Die Gastfreundschaft nach feiner, französischer Manier von Monika und Ursula Grandy haben wir nach getaner Arbeit wohl genossen unter dem schützenden Glasdach der nahen Schule. Die Frage nach dem "Sinn" einer Reise im Regen, lässt sich diemal herzlich bejahen, zumal das alte Wort "sinân" die Bedeutung hat von "unterwegs-sein". Das Labyrinth als Lebenssymbol hat uns in Genf eine kostbare und köstliche neue Erfahrung geschenkt.
Labyrinth Fuerteventura
Im Dezember 2006 entstand auf Fuerteventura (Kanarische Inseln) das Labyrinth beim Zentrum für Kunst und Heilung „Artis Tirma“. Der Name des gegenüberliegenden Berges ist „Caracol“, Schnecke. Zudem hat die Spirale in der Kultur der Guanchen, der Ureinwohner der Insel, eine grosse Bedeutung. Diese beiden Tatsachen inspirierten die Form des Labyrinthes, welches im Innern spiralförmig gebaut wurde. Die Initiantinnen dieses wunderschönen Labyrinthes sind Elvira Isasi (Fuerteventura) und Mona Bienek (Zürich). Kontakt
Labyrinh Tübingen
Am 31.Oktober 2006 wurde im Rahmen des Projektes „Werden und Vergehen“ das Labyrinth von Tübingen eingeweiht. Dieses Labyrinth befindet sich „am Anlagensee“ unter der schönsten Platane Tübingens, im Park gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Labyrinthgruppe Tübingen besteht zur Zeit aus elf Frauen: Das öffentliche Raum ist da, damit die Menschen einander begegnen und austauschen. Das öffentliche Labyrinth ist ein Platz zum Leben! (Zitat) Kontakt Gabriele Mattheiss 07071/26546 oder Elke Seiler 07071/76795
Labyrinth Erfurt
Am 10.September 2006 wurde in Erfurt auf dem Petersberg in Erfurt das Labyrinth eingeweiht, zum Abschluss einer umfassenden Denkmalwoche. Der Petersberg ist ein besonderer Ort, ein Kulthügel mitten in der kunsthistorisch reichen, ehemaligen Kaufmannsstadt Erfurt. Geprägt durch die Jahrhunderte als Kloster-, Festungsberg und Zitadelle, wird heute die Nutzung des Petersberges umfassend studiert. Kontakt Esther Minehwitz 0361 / 225 41 44 |