2. Internationaler Labyrinth Kongress 2003 - Hintergrund
Hintergrund

↓ Vorbereitungszeit

↓ Durchführung

↓ Nachklang

↓ Dokumentarchiv

↓ Copyright

↓ Impressum

Vorbereitungszeit

Eine grosse Herausforderung war, den Kongress auf dem Labyrinthplatz Zürich durchzuführen. Auf diesem Platz fühlen wir uns heimisch, er ist uns vertraut. Durch die Möglichkeit, die bereits vorhandene Infrastruktur zu benützen – Restaurant Zeughaushof und Kunstraum Walcheturm – waren wichtige Bedingungen erfüllt: Die Verpflegung war gesichert, und es hatte genügend Platz, um in Gruppen zu arbeiten – auch bei Regenwetter.

Es war uns ein Anliegen, andere Labyrinthplätze zu besuchen, sie kennen zu lernen und sie auch einzubeziehen. Daraus entstanden die verschiedenen ← Reisen.

Wir wollten viel Raum und Zeit haben zum Reden, Austauschen. Die Methode des ← Open Space bot sich dazu direkt an.

Während der ganzen Vorbereitungszeit erlebten wir alle unsere Höhe- und Tiefpunkte. Es verlief nicht alles schön harmonisch. Jede einzelne Frau setzte ihre Talente und ihre Zeit ein. Immer mit dem Ziel – dem Kongress – vor den Augen.

Es kam der Tag, an dem die Einladung fertig erstellt war und verschickt werden konnte.

Gespannt warteten wir auf die ersten Anmeldungen. Jede eintreffende Anmeldung freute uns, zeigte uns dass Interesse vorhanden war. Zwischendurch wurde es uns auch mal etwas mulmig. Schaffen wir es, mit was für Erwartungen kommen die Frauen und Männer etc. etc.

Bis zum Schluss hatten sich 91 Teilnehmerinnen aus ganz Europa angemeldet, hauptsächlich aus Deutschland und der Schweiz, aber auch aus Österreich, Frankreich, Holland und Italien. Mit sechs Männern war das “starke” Geschlecht erstaunlich gut vertreten.


↑ top

Durchführung

Wie Ursula Knecht an ihrer ← Eröffnungsrede betonte, haben wir hier einen grossen öffentlichen Haushalt. Vieles gelingt – ab und zu geht etwas daneben, wird vergessen etc. Alle können etwas dazu beitragen, sich einbringen, Verantwortung übernehmen.

Am ersten Abend, es war etwa 23 Uhr, wollten wir nach Hause gehen und das Restaurant abschliessen. Das ging jedoch nicht, wir hatten den falschen Schlüssel erhalten. Was macht frau in solchen Momenten? Wir alle waren müde etc. Regula anerbot sich, im Restaurant zu schlafen. Ihr Schlaf war den Umständen entsprechend ganz gut.

Gefordert waren wir auch beim ← Feuerlabyrinth, das wegen der anhaltenden Trockenheit nicht stattfinden durfte. Der Anlass war in den Medien angekündigt, da konnten wir nicht einfach da stehen und nichts machen. Die Idee, Wunderkerzen einzusetzen, kam uns zum Glück noch rechtzeitig. Mit Hilfe von Allen gelang es, ein sprühendes Lauffeuer zu inszenieren. Zündschnur war ja auch vorhanden, sie wurde in der "feuersicheren" Halle in die Form eines kleinen Labyrinths gelegt und war ein poetischer Ersatz für den angekündigten Grossanlass.


↑ top

Nachklang

Durch die intensive Zusammenarbeit während der Vorbereitungszeit wussten wir um unsere Stärken und Schwächen, konnten wir auf unkomplizierte Art und Weise dies und jenes in Ordnung bringen. Es war für uns alle eine tolle Erfahrung, diese Verlässlichkeit zu erleben.

Wir hätten den Kongress nicht so erfolgreich durchführen können, wenn die Kongressteilnehmerinnen nicht so spontan mitgemacht hätten. Sie waren offen, neugierig, nachsichtig und packten nicht selten auch mal mit an.

Die Stimmung während des Kongresses war fröhlich und angeregt. Während des Open Space herrschte eine wohltuend arbeitsame, aber nicht strebsame zufriedene Stimmung.

Wir danken für all die vielen nach dem Kongress eingegangenen ← Reaktionen, Briefe, Mails, Telefone und Gespräche. Kurz zusammengefasst drückten sie alle aus: “Die Schwingungen haben noch lange in mir nachgeklungen.”


↑ top

Dokumentarchiv

Zum Download: Rechte Maustaste drücken und aus dem Kontextmenu "Speichern" auswählen.
(Macintosh: [ctrl]-Taste und Maustaste entspricht der rechten Maustaste.)

 Kongress-Einladung (335.1 KB)  Detailprogramm (96.1 KB)


↑ top

Copyright

Sämtliche Beiträge dieses Kongressrückblicks sind geistiges Eigentum von labyrinth-international.org und des Labyrinthplatz Zürich.

Das Urheberrecht der Fotos ist bei den jeweiligen Fotografinnen.


↑ top

Impressum

Die Autorinnen dieses Kongress-Rückblicks, Maria und Andreas Fritschy, hoffen, dass sie einen kleinen Beitrag zur Belebung des Internets leisten konnten. Ergänzungen und Korrekturen nehmen wir gerne entgegen.

Schickt eure Beiträge an .

Die Autorinnen    


↑ top